Handsprechfunkgerät FuG 11 b bei der Feuerwehr Hamburg
Ein- und Ausschalten
- Zum Einschalten kurz die Ein-/Austaste drücken.
Im Display erscheint kurz die Anzahl der möglichen Kanäle
(20 im Wenigkanal-, 125 im Vielkanalmodus). Anschließend werden der Kanal,
die Betriebsart (Wechselsprechen oder bedingtes Gegensprechen;
Ober- oder Unterband) und die Lautstärke angezeigt.
- Um zwischen Wenig- und Vielkanalmodus umzuschalten, die Sprechtaste und
die Tasten für Tonruf I und II drücken und festhalten. Dann die
Ein-/Austaste drücken, bis im Display das Symbol
ºº
erscheint. Jetzt alle Tasten loslassen.
- Zum Ausschalten die Ein-/Austaste ca. 2 Sekunden gedrückt halten.
Displaybeleuchtung
Die Anzeige wird beleuchtet
- nach dem Einschalten,
- wenn eine zulässige Taste gedrückt wird (Taste V/B zur Einstellung
der Betriebsart im Wenigkanalmodus gesperrt, deshalb auch ohne Einfluß auf die Beleuchtung).
Kanalbezeichnungen
Gegenüberstellung der alten Hamburger Bezeichnungen und der bundeseinheitlichen
Nummern sind auf die Akkus aufgeklebt.
Fest gespeicherte Einstellungen im Wenigkanalmodus:
|
Kanal |
alte Bezeichnung |
Betriebsart |
Nutzung |
|
20 |
|
U W |
Schleswig-Holstein |
|
22 |
|
U W |
Hamburg (Ausbildung) |
|
25 |
|
U W |
Mecklenburg-Vorpommern |
|
31 |
|
U W |
Katastrophenschutz |
|
50 |
1 |
U W |
Hamburg (Einsatz) |
|
53 |
2 |
U W |
Hamburg (Einsatz/F 32) |
|
55 |
3 |
U W |
Hamburg (Einsatz/Übung) |
|
56 |
4 |
U W |
Hamburg (Einsatz/Führung), Niedersachsen |
|
59 |
|
U bG |
Hamburg, Wasserschutzpolizei |
Warntöne gibt das Gerät aus, wenn
- die Sprechtaste andauernd festgehalten wird (> 2 Minuten),
- die Spannung des Akkus nicht mehr ausreicht (Batteriesymbol erscheint bereits vorher im Display; bei weiter abnehmender Spannung schaltet sich das Gerät nach einer kurzen Piep-Sequenz aus),
- eine nicht erlaubte Betriebsart gewählt wird (gesperrt ist zum Beispiel die Benutzung der DME-Frequenz, um Störungen zu vermeiden).
Probleme
- Entladung der Akkus im ausgeschalteten Zustand scheint außerhalb der Ladegeräte sehr schnell zu gehen, deshalb keines der neuen Handsprechfunkgeräte auf Fahrzeugen ohne Ladestationen.
- Die Geräte empfangen nicht, wenn nichts an den Anschluß für eine abgesetzte Sprecheinrichtung angeschlossen ist. Deshalb muß dann immer der Blindstecker eingesetzt sein.
- Beim Einsetzten der Geräte in die Ladestationen im Fahrzeug wird von der "Haltenase" eine Rolle gegen eine Feder nach oben gedrückt. Dies geht noch sehr schwer. Wenn zu starker Druck auf den Antennenanschluß ausgeübt wird, wird dieser schnell abbrechen.
- Die Ladekontrolle (gelbe LED) an den Fahrzeugladestationen leuchtet auch, wenn das Gerät nicht richtig eingerastet ist und ist damit keine Anzeige für die richtige Befestigung des Funkgerätes.
- Es fehlt ein Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz und Stöße.
- Die Geräte sind wie die alten nicht explosionsgeschützt.
Grundeinstellungen
- Wenigkanalmodus (Falsche Einstellung bei Ober-/Unterband und Wechsel-/Gegensprechen unmöglich)
- Lautstärke auf Maximum (Gerät auch in einer Tasche der Schutzkleidung hörbar)
- Kanal 50 (Arbeitskanal bei fast allen Einsätzen)
- Rauschsperre ein (Empfang bei normalen Einsätzen relativ gut)
Zubehör wie z. B. abgesetzte Sprecheinrichtung muß von F 03 freigeben sein.
Nach dem Einsetzen
eines Funkgerätes in ein Ladegerät leuchtet zunächst eine LED mit der Beschriftung
0%. Erst nach ca. 5 Sekunden wird der tatsächliche Zustand des Akkus angezeigt.