Um 19 Uhr 19 wurden der reduzierte Löschzug 13 der Berufsfeuerwehr bestehend aus ELW, HLF und DL und die Freiwillige Feuerwehr Eimsbüttel zu einem Feuer alarmiert. Die FF Eimsbüttel machte zu diesem Zeitpunkt mit einem voll besetzten LF 16 Dienst an der Feuer- und Rettungswache 13. Die beiden Einheiten rückten gemeinsam aus und kamen gleichzeitig am Einsatzort an.
In der nachstehenden Karte ist der Einsatzort am rechten Rand markiert, wegen des notwendigen Datenschutzes zeigt der Pfeil aber nicht direkt auf das betroffene Gebäude. Wenn Sie den gezeigten Ausschnitt nicht in das Stadtgebiet einordnen können, dann kann Ihnen die darunter befindliche Übersichtskarte helfen.
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Der Zugführer der Berufsfeuerwehr, zu diesem Zeitpunkt Einsatzleiter, gab auf Grund der Lage "3. Alarm". Daraufhin wurden um 19:33 Uhr unter anderem 2 weitere Löschzüge der BF (12 und 15), Einsatzführungsdienste (A- und B-Dienst), eine weitere Freiwillige Feuerwehr (FF Pöseldorf) und der Befehlswagen (mit der FF Altona zu dessen Besetzung) zum Einsatzort geschickt.
In der ersten Phase des Einsatzes wurde die Drehleiter mit einem Wenderohr zur Bekämpfung des Feuers auf dem Dach eingesetzt. Vom HLF ausgehend wurde ein Innenangriff eingeleitet. Dazu wurde ein unverschlossenes Fenster aufgedrückt, sodaß anschließend die Außentüren geöffnet werden konnten. Die FF Eimsbüttel erhielt zunächst den Auftrag, die Wasserversorgung für den BF-Löschzug aufzubauen. Parallel wurden die Umgebung der Einsatzstelle und die Anfahrtmöglichkeiten für die angeforderten Einheiten erkundet.
Nachdem auch die nachalarmierten Kräfte eingesetzt wurden, waren 2 C-Rohre (vorgenommen von Trupps unter Atemschutz) im Innen- und 2 B-Rohre von benachbarten Gebäuden aus im Außenangriff im Einsatz. Unterstützt wurde die Brandbekämpfung durch einen Wasserwerfer eines TLFs und inzwischen 2 Drehleitern mit Wenderohren. Zum Schutz von gefährdeten Gebäuden wurden 2 weitere B-Rohre eingesetzt. Die FF Eimsbüttel war bei diesen Maßnahmen u. a. bei der Vornahme von B-Rohren beteiligt, z. T. in gemischten Trupps mit BF-Angehörigen.
Einen Eindruck von der Situation vor Ort können diese Videoaufnahmen (ohne Ton) vermitteln:
Video mit geringer Bildqualität
(0,5 MB, für Download mit Modem geeignet)
Nach einer Ausbreitung des Feuers im Dachgeschoß stürzte das Dach teilweise ein, letztlich zu ca. 75 Prozent. Da es Hinweise auf eine vermißte Person gab, mußte das vom Brand betroffene Geschoß abgesucht werden. Gefunden wurde allerdings niemand.
Nach Abschluß der Brandbekämpfung mit all den genannten Einheiten waren noch Nachlöscharbeiten über längere Zeit erforderlich, die vom Löschzug 13 und der FF Eimsbüttel durchgeführt wurden. Dazu wurden Teile des eingestürzten Daches mit Motorsägen geöffnet, Glutnester darin abgelöscht.
Gegen 6 Uhr am folgenden Morgen sollte die Brandstelle noch einmal überprüft werden. Kurz zuvor gab es allerdings eine erneute Feuermeldung.
Der Einsatz der FF Eimsbüttel bei Einsatzbeginn wurde übrigens im Abschlußbericht besonders hervorgehoben: Sie konnte den reduzierten Löschzug der Wache 13 so unterstützen, daß die Brandausbreitung auf die Nachbarschaft und mehr als die Zerstörung des Dachgeschosses verhindert werden konnte.