Zu diesem Brand eines Kühlhauses, bei dem die Löschzüge der Berufsfeuerwehr durch ca. 30 Freiwillige Feuerwehren unterstützt wurden, sind wir insgesamt 3-mal alarmiert worden.
In der folgenden Karte ist der Einsatzort markiert. Wenn Sie den gezeigten Ausschnitt nicht in das Stadtgebiet einordnen können, dann kann Ihnen die darunter befindliche Übersichtskarte helfen.
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Bei Abbrucharbeiten wurde am Montag, den 19.03.2001 gegen 10:50 Uhr Isoliermaterial aus Kork und Teer im Keller des ehemaligen Kühlhauses entzündet. Schweißarbeiten oder Brandstiftung sind als Ursache denkbar.
Sechs Bauarbeiter wurden unverletzt gerettet, drei davon über eine Drehleiter. Qualm, Hitze, Trümmer und herumliegende Geräte hinderten die über 100 Einsatzkräfte stundenlang daran, an den Brandherd im Keller heranzukommen. Anderthalb Stunden nach Einsatzbeginn brannte immer noch eine 25 mal 25 Meter große Fläche.
Wegen des starken Qualms, der weit über der Innenstadt sichtbar war, wurden angrenzende Büros und Betriebe geräumt, ein Mann erlitt eine Rauchvergiftung. Straßen wurden Stunden lang gesperrt, auch während des Berufsverkehrs. S-Bahnen konnten teilweise nicht fahren, da ihre Gleise auf Betonstelzen unmittelbar am Kühlhaus vorbeiführen.
Der Versuch, das Feuer mit einem Schaumteppich zu ersticken, blieb erfolglos. Es blieb also die Verwendung von Unmengen von Wasser, z. T. von einem Löschboot gefördert. Doch auch noch als der Keller längst geflutet war, fraßen sich die Flammen weiter durch die Isolation in den Decken und Außenwänden. Immer wieder gab es Verpuffungen.
Am 20. kam es um 7:15 Uhr im oberen Bereich zu einer großen Verpuffung, 3 Feuerwehrleute kamen mit Verbrennungen in Krankenhäuser. Am Abend war das Feuer einigermaßen unter Kontrolle, es waren aber lange Nachlöscharbeiten notwendig.
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Alle Fotos: Copyright 2001 by P. Permien (www.sar71.de)
Dieses Feuer war übrigens nicht der längste Kühlhausbrand in Hamburg. 10 Jahre vorher brannte eines in Övelgönne volle drei Tage.