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Die Piloten meldeten das Problem und leiteten die Rückkehr nach Fuhlsbüttel ein. |
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Nur Sekunden später lief der Einsatz der Feuerwehr
Hamburg an. Er wurde entsprechend der Größe des Flugzeugs und
der Anzahl der Personen an Bord als großer Flugunfall, Großeinsatz
Rettungsdienst kategorisiert. Daraufhin fuhren folgende Einheiten zum Flughafen: 2 Löschzüge + 1 HLF + 1 DL, 2 B-Dienste, U-Dienst, Befehlswagen mit FF Altona zur Besetzung, LNA, A-Dienst, FL-Dienst, 3 WLF mit AB Pulver und 2 AB Schaum, Direktionsbereichsführer West, Bereichsführer Nord, Freiwillige Feuerwehren Eimsbüttel, Fuhlsbüttel und Langenhorn, JUH-SEG, ORGL Rettungsdienst, GRTW, GWRD, NEF, 7 RTW.
Von unseren Fahrzeugen rückte wie vorgesehen zunächst der
FuKw zum Flughafen aus,
um dort einen Meldekopf einzurichten. Zweck des Meldekopfes: Einsatzkräfte
und -fahrzeuge einweisen, registrieren und strukturieren, Einsatzaufträge
weiterleiten (nähere Informationen bei der Beschreibung unserer Aufgaben).
Für weitere Aufgaben stand eines unserer Löschfahrzeuge einsatzbereit
an der Wache.
Die Anfahrt vom Standort im Maienweg zum Flughafen ist recht kurz,
wie die folgende Karte zeigt:
Da einige Straßen in Flughafennähe bei einem Einsatz wie dem hier
beschriebenen wegen der großen Zahl anrückender Einsatzfahrzeuge
für den allgemeinen Verkehr gesperrt werden, konnte die Einsatzfahrt
zügig erfolgen. Bedingt durch solche Sperrungen kommt es natürlich
auch im näheren Umkreis zu Verkehrsbehinderungen, wodurch unsere
Einsatzkräfte etwas Zeit beim Weg zur Wache verlieren.
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Zehn Minuten Vorbereitungszeit gab es, bis die Boeing landete. Sie wurde an eine geeignete Stelle des Rollfeldes geleitet, wo sie inspiziert wurde und die Menschen von Bord gehen konnten. Ein Brand wurde nicht festgestellt, Personen wurden nicht verletzt. |
Über den Grund für die Verqualmung gab es unterschiedliche Aussagen.
Es könnte ein Defekt der Klimaanlage vorgelegen haben, denkbar ist aber auch,
daß ein Vogel in eine der Turbinen geraten ist.
Einige zusätzliche Informationen können sie diesen Zeitungsartikeln entnehmen:
Norbert Kölln
Bericht in der Hamburger Morgenpost vom 29.07.2002
Bericht im Hamburger Abendblatt vom 29.07.2002