Auch beim Jahreswechsel 2003/2004 machte eine Gruppe der FF Eimsbüttel Einsatzdienst
an der Feuer- und Rettungswache Rotherbaum (F 13).
Und das erstmalig mit dem neuen
Löschgruppenfahrzeug LF 16/12.
Dazu hatten die Kameraden zwischen der Fahrzeugübergabe und Silvester
noch Ausbildungsdienste eingeschoben, damit alle auch mit den neuen Geräten vertraut und
die potentiellen Maschinisten das Fahrzeug schon ausreichend gefahren sind.
Das 2. LF stand nicht zur Verfügung, da es sich in der Werkstatt befand.
Der GW-FM wurde mit zur Wache der Berufsfeuerwehr
genommen, das Dekon-P
blieb in der Unterkunft in Alsterdorf.
Die Mannschaft traf sich am 31.12.2003 gegen 17 Uhr und konnte die Einsatzbereitschaft an der Wache 13 gegen 17:30 melden, vorgegeben war dies in einer Tagesanordnung für 18 Uhr. Abweichend von anderen Wachdiensten wurde das Löschgruppenfahrzeug der FF Eimsbüttel diesmal als HLF 13/2 in Dienst genommen. Deshalb erfolgten die Alarmierungen nicht wie üblich per DME, sondern per Wachalarm. Das bedeutet, dass bei einer Alarmierung in der Wache Signaltöne und Lichtsignale erfolgen und die Einsatzmeldungen ausgedruckt werden.
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In dieser Straßenkarte finden Sie die Feuer- und Rettungswache 13 |
Nachfolgend sind die abgearbeiteten Einsätze kurz beschrieben, jeweils beginnend mit den Informationen, mit denen die FF Eimsbüttel als HLF 13/2 alarmiert wurde. Aus Gründen des Datenschutzes werden Hausnummern, Namen etc. dabei nicht genannt.
Der teilweise brennende Inhalt wurde aus einem Müllcontainer herausgeholt und
mit dem Schnellangriffsrohr mit etwas über 100 l Wasser abgelöscht. Die daneben
stehenden Container wurden vorsorglich kontrolliert, waren aber nicht betroffen.
Mit an die Einsatzstelle kam ein Streifenwagen der Polizei.
Der Alarm kam, als das Fahrzeug gerade vom 1. Einsatz zur Wache zurück gekehrt war.
Vorgefunden wurde ein vollständig gefüllter Altpapiercontainer, in dem es brannte.
Nach dem ersten Ablöschen mit einem C-Rohr wurde der Behälter von der nachgeforderten
Drehleiter der Wache 13 angehoben, um ihn von unten entleeren und so an alle Glutnester
im Inneren gelangen zu können. Wegen einer Blockade in der Mechanik des Containers
dauerte das Ausräumen recht lange, erst nach ca. einer Stunde war das Feuer
mit ungefähr 400 Litern Wasser restlos gelöscht. Auch an diese Einsatzstelle
kam ein Streifenwagen der Polizei.
Tatsächlich brannte es im Inneren eines Briefkastens der Deutschen Post.
Mit Hilfe einer Kübelspritze wurde der Inhalt gelöscht. Der Versuch, die Deutsche Post
telefonisch zu benachrichtigen scheiterte, da die Hotline nicht besetzt war.
In Absprache mit den hinzu kommenden Polizeibeamten wurde der Briefkasten
nicht aufgebrochen, die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.
Bei Einsatzende erlebten die Kameraden der FF Eimsbüttel an dieser Stelle den Jahreswechsel.
Auf dem Rückweg vom vorangegangenen Einsatz erfolgte die Alarmierung zu dieser Einsatzstelle per Funk. Im Sandweg stellte sich dann heraus, das der Einsatz identisch war mit einem der FF Pöseldorf, die in die Fruchtallee geschickt wurde. Die Kameraden waren bereits tätig und hatten von der Fruchtallee aus auch den besseren Zugang, die FF Eimsbüttel wurde daher nicht tätig.
Gleich nach der Rückkehr aus dem Sandweg erfolgte an der Wache 13 der Alarm für den ganzen Löschzug inklusive des LFs der FF Eimsbüttel. In der Hochallee begann auf Grund einer falschen Hausnummer die Suche nach dem Brand, denn von der Straße aus war nichts zu bemerken. Eine Anwohnerin, die sich bei der FF Eimsbüttel meldete, und Informationen aus der Einsatzzentrale über weitere Anrufe brachten weitere Erkenntnisse über den tatsächlichen Einsatzort. Das LF der FF Eimsbüttel wurde daraufhin in eine Nebenstraße geschickt, von wo aus der Zugang zur Gebäuderückseite hätte möglich sein können. Letztlich wurde es wieder zur ursprünglichen Position beordert. Aufgaben für die Mannschaft: Aufbau der Wasserversorgung für das HLF 13/1 und Vornahme eines C-Rohrs durch ein Treppenhaus bis in das Dachgeschoß des 4-geschossigen Altbaus durch einen Trupp unter Atemschutz. Die Brandbekämpfung erfolgte schließlich nur über die Drehleiter, der Brand konnte auf die Abdeckung eines Lichtschachtes beschränkt werden.
Kurz nach dem vorangegangenen Einsatz ging es wieder zu einem in Brand geratenen Altpapiercontainer.
Der nicht vollständig gefüllte Behälter konnte mit den vorhandenen Mitteln und Käften umgekippt
werden, wurde dann entleert und mit ca. 200 Litern Wasser abgelöscht. Auf Grund der unter
den Gefrierpunkt abgesunkenen Außentemperatur wurde die Einsatzstelle abschließend vorsorglich
abgestreut.
Der Alarm galt für den Löschzug 11 (Innenstadt), dessen 2. HLF bei diesem Einsatz durch die FF Eimsbüttel ersetzt wurde. Auf Grund der längeren Anfahrt traf das LF erst ein, als die Kräfte der Wache 11 das Feuer bereits unter Kontrolle hatten. So konnte gleich die Rückfahrt angetreten werden.