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Am Samstag, dem 24. September 2005 startete der tägliche Nonstop-Linienflug
KL 1779 der niederländischen Gesellschaft KLM
(Abflug planmäßig um 10:00 Uhr) von Amsterdam Schiphol nach Hamburg.
An Bord der Maschine vom Typ Fokker 100 waren
90 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder.
Hier ein Bild und einige Daten zu diesem Flugzeugtyp:
Länge: 35,50 m |
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Um 11:10 Uhr sollte das Flugzeug planmäßig in Fuhlsbüttel landen.
Kurz vorher gab der Pilot dem Tower Hinweise auf eventuelle Probleme mit dem Bugfahrwerk:
Es roch nach dem Start im Cockpit nach verbranntem Gummi.
Wegen der möglichen Bruchlandung wurde der übrige Flugbetrieb auf dem Flughafen eingestellt. Auf Grund der Größe des Flugzeugs und der Anzahl der Personen an Bord wurde um 11:07 Uhr ein Alarm "Flugunfall, groß, Großeinsatz Rettungsdienst" ausgelöst (FLUNFGR). Dies führte zu einem Einsatz der folgenden Einheiten:
Da die Liste der alarmierten Kräfte sehr lang war, beinhaltete die längenmäßig begrenzte Meldung unserer Pieper keinen Hinweis auf das vorliegende Problem. Deshalb bekamen unsere Leute erst am Feuerwehrhaus entsprechende Informationen. Denn dort lag die per Fax geschickte Einsatzdepesche bereit, unter anderem mit der Kurzbeschreibung "Fokker 100 mit 95 Personen -- Fahrwerkprobleme --".
Die angerückten Fahrzeuge begaben sich am Flughafen zu ihrem Bereitstellungsraum am
Geschäftsfliegerzentrum, den die folgenden Bilder zeigen (Copyright: Jann Lach,
FF Fuhlsbüttel;
Klicken Sie sie für eine größere Darstellung an!).
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Die Maschine landete um 11:19 Uhr sicher, verletzt wurde niemand. Die Passagiere konnten das Flugzeug
über Treppen verlassen und wurden nach dem Bustransport ins Terminal vom Flughafenpersonal betreut.
Eine erste Besichtigung der Maschine erfolgte durch ihre Besatzung und die Feuerwehr.
Ungefähr eine halbe Stunde nach der Alarmierung stand fest, dass die Feuerwehrkräfte nicht
mehr benötigt wurden. Daraufhin rückten die Fahrzeuge aus dem Bereitstellungsraum
wieder ab. Techniker untersuchten die Maschine später weiter.
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Bericht: Norbert Kölln
Die FF Eimsbüttel bedankt sich bei Jan Heistermann, Andrew Marino und Jann Lach
für die Erlaubnis zur Verwendung ihrer Fotos!