Am 12.12.2010 löste ein Brandmelder im Universitätskrankenhaus Eppendorf aus. Daraufhin wurden um 12:52 ein Löschzug und der B-Dienst West alarmiert. In der folgenden Straßenkarte ist das Krankenhausgelände markiert, in der darunter liegenden Übersichtskarte der gezeigte Ausschnitt.



Wie sich herausstellte, brannte es in einem Hörsaal im Gebäude der Augenklinik. Der betroffene Saal erstreckt sich über 2 Stockwerke. Noch während der Erkundung wurden weitere Kräfte nachgefordert.


Geschehen an der Gebäudevorderseite (Bilder: © Heiner Lahmann (1 bis 3) und Tim Winzentsen (4 und 5))

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Der Brand breitete sich in einer Zwischendecke und in einen Nachbarraum aus. Gegen 13:09 wurden diverse Einheiten zum inzwischen zum Feuer 3 heraufgestuften Einsatz alarmiert, darunter auch die FF Eimsbüttel.

Drücken Sie auf den roten Knopf auf der Darstellung des Digitalen Meldeempfängers, um sich die Meldung anzeigen zu lassen, mit der die FF Eimsbüttel alarmiert wurde.

Später wurden weitere Einheiten hinzu gerufen, sodass letztlich diese vor Ort waren:

  • 3 Löschzüge der Berufsfeuerwehr (Fahrzeuge der Wachen 13, 15, 16 und 23)
  • A-Dienst
  • B-Dienst (West)
  • Umweltdienst (32)
  • Leitender Notarzt
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (05)
  • Befehlswagen (22)
  • Rettungswagen (13)
  • 2 Wechselladerfahrzeuge (12, 32) mit Absetzbehältern "Atemschutz" bzw. "Hafen" (Beladung u. a. Wassersauger)
  • FF Altona (Besetzung des Befehlswagens)
  • FF Eimsbüttel
  • FF Eppendorf (Stromversorgung für den Befehlswagen)
  • FF Lokstedt
  • Bereichsführer Eimsbüttel
  • Polizei
  • Der Löschangriff wurde nach dem Eintreffen der zusätzlich angeforderten Kräfte auch von der Stirn- bzw. Rückseite des Gebäudes von außen durchgeführt.


    Geschehen an der Gebäudestirn- und rückseite (Bilder: © Heiner Lahmann)

    Es wurden 5 C-Rohre zur Brandbekämpfung bzw. für das Ablöschen des aus einem Fenster geworfenen Brandschutts vorgenommen (davon je eines über die beiden Drehleitern und über das Teleskopmastfahrzeug). Mittels Druckbelüfter wurde der Rauch aus dem Gebäude gedrückt. Die betroffenen Räume wurden mit Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Löschwasser wurde mit Wassersaugern aufgenommen.


    Bilder aus dem Hörsaal

    Ein Angehöriger der Berufsfeuerwehr wurde durch einen Sturz verletzt und gleich im Krankenhaus behandelt. Bei Brandausbruch befanden sich keine Personen im Hörsaal. Patienten oder Krankenhausmitarbeiter kamen nicht zu Schaden.

    Noch während des Einsatzes kam es zu einem weiteren Meldereinlauf in einem weiter entfernt liegenden Gebäude des Krankenhauses. Da vor Ort keine Einheit dafür abgezogen werden konnte, wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr dafür alarmiert. In diesem Fall handelte es sich glücklicher Weise um einen Fehlalarm.

    Aufgaben der FF Eimsbüttel bei diesem Einsatz:

  • Stellung eines Sicherheitstrupps
  • Erkundung der Zugänglichkeit zur Steuerung der Klimaanlage des Gebäudes mit einem Haustechniker
  • Löscharbeiten / Ausräumen des Brandschutts unter Atemschutz (Verbrauch von 9 Atemschutzgeräten)
  • Aufräumarbeiten
  • Einige weitere Informationen können auch diesen Artikeln entnommen werden:
    Meldung bei nachrichtenservice-nord.de
    Meldung der FF Hamburg
    Meldung im Hamburger Abendblatt
    Meldung der Hamburger Morgenpost

    Die FF Eimsbüttel bedankt sich bei Tim Winzentsen und Heiner Lahmann für die Erlaubnis zur Verwendung ihrer Fotos!


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