Um 1978 herum wurden insgesamt 182 Funkkraftwagen FuKW 78 auf Basis des VW-Busses (Typ 21 / T2 b) mit Schiebetür auf der rechten Seite und Heckklappe für die Fernmeldezüge des Katastrophenschutzes beschafft. Sie ersetzten dort u. a. Funkkommandowagen (FuKoW) des Typs DKW Munga. Lackiert waren sie in der neuen Farbe des Fachdienstes: Rein-Orange.
Diese Fahrzeuge wurden mit ihrer verladenen Fachdienstausstattung für den beweglichen und ortsfesten Fernmeldeeinsatz eingesetzt. Mit ihnen wurden Funk- und Relaisfunkstellen betrieben sowie Funkverkehrskreise eingerichtet. Ausgestattet waren sie u. a. mit einem einzelnen Blaulicht, einem 6 m-Schiebemast für eine Antenne und einer 2. Batterie mit Trennrelais. Platz boten sie für 4 Personen, davon waren 2 Sitze im Aufbau.
Der luftgekühlte 4 Takt-4 Zylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von 1957 ccm leistete 70 PS (51 kW) bei 4200 U/min. Damit kam das 2,3 t schwere hinterradgetriebene Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 127 km/h und hatte eine Steigfähigkeit von 29 %. Der 56 l-Benzintank reichte beim durchschnittlichen Verbrauch für 450 km. Möglich war eine Nutzlast von 980 kg. Die Abmessungen des Fahrzeugs: Länge 4505 mm, Breite 1720 mm, Höhe 2260 mm.
Weitere technische Daten sind einem Typenblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu entnehmen.
Fotos: Heiner Lahmann