Auch im Jahr 2002 waren wir wieder auf dem Osterstraßenfest vertreten: Am Samstag (04.05.) in Höhe Schulweg, am Sonntag dann am Heußweg. Wir hatten unsere Fahrzeuge mitgebracht, die besichtigt werden konnten, aber zum Teil auch einsatzbereit blieben. Unsere Einsatzliste verzeichnete übrigens 9 Einsätze innerhalb der Veranstaltung: 6 mal leisteten wir Erste Hilfe (darunter bei einem Motorradunfall), je einmal retteten wir eine Katze aus einem Baum, beseitigten eine Überflutung, und öffneten einen verschlossenen PKW.
Besonders bei den Kindern beliebt war das von uns mitgebrachte Feuerwehrspiel: Aus einem kleinen Haus loderten die Flammen aus dem Dach. Mittels einer Kübelspritze (bedient von Feuerwehrangehörigen, Eltern oder anderen Kids) spritzten die Kleinen dann Wasser in eine Öffnung im "Dachboden", bis der Brand "gelöscht" war. Die Schlange vor dem Spiel wurden immer mal wieder reichlich lang. Kurze Wartezeiten gab es, wenn die Kübelspritze nachgefüllt werden mußte. Dazu stand auf der Ladefläche unseres Dekon-P eine 1000 l-Wanne. Und auch die mußte ab und an wieder voll gemacht werden, da der Andrang enorm war. Wer das Feuer erfolgreich gelöscht hatte, erhielt hinterher als kleine Belohnung die Ernennung zur Hilfslöschmeisterein bzw. zum Hilfslöschmeister.
Kinderspiel, Besichtigung von Feuerwehrfahrzeugen, Beantwortung unzähliger Fragen: All das hat wieder bei vielen weiteren Kindern und Jugendlichen das Interesse an der Feuerwehr geweckt. Und auch von den bereits in den letzten Jahren begeisterten Kids kam die Frage, wann endlich die Jugendfeuerwehr Eimsbüttel gegründet wird. Unsere Antwort konnte wieder nur vertröstend "sobald wir in Eimsbüttel untergebracht sind" lauten.
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Aufgebaut hatten wir auch das auf dem Dekon-P untergebrachte Zelt.
Es diente unseren Mitstreitern und Gästen u. a. für kleine
Verschnaufpausen und ausführliche Gespräche. Außerdem
wurden daran Informationsmaterialien wie Schautafeln befestigt.
Unsere Leute waren aber nicht den ganzen Tag nur in "unserer Ecke" zu finden!
Sie gingen auch in kleinen Gruppen über die Meile, waren immer Ansprechpartner
bei Fragen und Problemen und leisteten Hilfe, wo sie gerade gebraucht wurde.
Letztlich waren es lange und arbeitsreiche, aber auch interessante Tage. Sie müssen bedenken:
Wir sind nicht für ein paar Stunden auf das Fest gekommen, wie die vielen
Besucher, sondern waren bereits vor Beginn da und blieben bis nach Veranstaltungsschluß.
Sie konnten uns übrigens auch vor und nach dem Fest in der Osterstraße
entdecken: Bei den Auf- und Abbauaktivitäten in Sachen Osterstraßenfest,
aber auch sonst, wenn wir in "unserem" Stadtteil unterwegs sind.
Fotos: Jörg Eckloff, Text: Norbert Kölln