Das bekannte Stadtteilfest im Jahr 2003: Es fand am Wochenende 03./04.05. statt. Diesmal war unser Standort an beiden Tagen am Zentrum der Aktivitäten, an der Kreuzung Osterstraße / Heußweg. Am Samstag morgen rückten wir mit unseren 4 Fahrzeugen an und bauten unser Zelt als Aufenthaltsmöglichkeit für unsere Mitglieder, Gelegenheit für Gespräche mit interessierten Bürgern, geschütze Möglichkeit für die Leistung Erster Hilfe und als Regenschutz für unsere Informations-Stellwände auf.    
Zelt und Stellwände, wegen den Sturmböen mit Gewichten beschwert

Eines unserer Löschgruppenfahrzeuge (LF) war ständig mit einer entsprechenden Besatzung einsatzbereit und für die Feuerwehr-Einsatzzentrale verfügbar. Das 2. LF stand zur Besichtigung zur Verfügung (was von vielen Kindern, aber auch von Erwachsenen genutzt wurde) und hätte bei Bedarf ebenfalls besetzt werden können. Zusätzlich hatten wir noch ausreichend Personal, um unseren Standort besetzt halten und Fußstreifen auf die "Meile" schicken zu können. So standen wir, per Funk mit den anderen Hilfskräften vor Ort verbunden, jederzeit für Hilfeleistungen aller Art zur Verfügung.

Unser kleines "brennendes" Haus, das von Kindern gelöscht werden kann, war ebenfalls wieder dabei. Es stand häufig im Mittelpunkt von Löschangriffen der kleinen Festbesucher, die bei Erfolg als "Feuerengel" und "Hilfs-Löschmeister" ausgezeichnet werden konnten. Eine genauere Beschreibung des Spiels und Fotos davon sind auf unserer Seite zum Fest des Vorjahres zu finden, die Sie mit Hilfe des Links in diesem Satz erreichen können.

Die Präsentation der Wehr in "ihrem" Stadtteil war auch wieder eine Möglichkeit, den Eimsbüttlern den Stand in Sachen Umzug der Wehr zum Paciusweg zu schildern. Erstmalig konnte auch der Entwurf eines Grundrisses für das geplante Feuerwehrhaus gezeigt werden. Mit dem Bezug einer eigenen Wache rückt auch die Gründung einer Jugendfeuerwehr näher, für die wieder einige Interessenten meldeten.

In der Straßenkarte finden Sie markiert, in welchem Bereich das Leben im Rahmen des Festes tobte und wo wir sicherlich auch bei folgenden Veranstaltungen zu finden sein werden. Im Wechsel dazu zeigt ein einzelner Pfeil den geplanten Standort unseres Feuerwehrhauses in der Kieler Straße am Paciusweg an.

Wir standen nicht nur für Einsätze bereit, sondern hatten tatsächlich auch Hilfe zu leisten. Neben der Abgabe von einigen Pflastern gab es das zu tun: Am Samstag, geprägt durch wiederkehrende Regenschauer und Sturmböen, wurde ein Bauzaun am Rand des Festes an der Kreuzung Osterstraße / Methfesselstraße umgekippt. Hier galt es, Teile zu demontieren und abzusichern. Nach Abarbeitung dieser Aufgabe wurde er uns von der Einsatzzentrale auch noch per Meldeempfänger "durchgeschrieben". Daraufhin mußten die nicht in der Osterstraße anwesenden Kameraden von der bereits erfolgten Erledigung informiert werden - sonst wären noch mehr Wehrmitglieder am Ort des Geschehens nach dieser Alarmierung aufgetaucht:
Klicken Sie auf den roten Knopf des dargestellten DME, um sich die jeweils nächsten Zeilen der Meldung anzusehen, mit der wir alarmiert wurden.   

Am gleichen Tag war dann, neben "Kleinkram", noch in 3 nennenswerten Fällen Erste Hilfe von uns zu leisten: Jedesmal mußten Personen versorgt und zum Transport in Krankenhäuser an Rettungswagen übergeben werden. Grund waren in einem Fall eine Kreislaufschwäche, bei den anderen beiden waren Stürze voraus gegangen (in einem Fall auf der Treppe einer U-Bahn-Station). Die genannten Hilfeleistungen sind übrigens auch in unserer Jahres-Einsatzliste zu finden.

Fotos: Jörg Eckloff, Text: Norbert Kölln


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