Das 19. Osterstraßenfest wurde in der Presse als eines der fünf größten Straßenfeste
in Hamburg, als größtes in Norddeutschland, sogar als größtes der Republik bezeichnet.
Was auch immer davon stimmt ist letztlich egal, denn der Erfolg zählt.
Und ein Erfolg war es auch im Jahr 2004 wieder einmal, die
Aktionsgemeinschaft Quartier Osterstraße
als Veranstalter kann zweifellos eine positive Bilanz ziehen.
Die erwartete halbe Million
Besucher tummelte sich am Samstag und Sonntag, den 1./2. Mai im 1,2 Kilometer
langen und zur Fußgängerzone umgewandelten Abschnitt der Osterstraße in Eimsbüttel.

Es wurden Flohmarktstände, Vorführungen, Karussells, Getränkewagen, kulinarische Angebote, Kinderattraktionen, Musik (z. Teil live) und Informationen unterschiedlichster Organisationen geboten. Darunter auch von den Freiwilligen Feuerwehren Pöseldorf (an der Gärtnerstraße), Stellingen (an der Methfesselstraße) und Eimsbüttel.


Groß war das Interesse am Stand in Sachen Feuerwehrhaus-Neubau und der damit verknüpften Gründung einer Jugendfeuerwehr. Bei beiden Themen steht ja schließlich ein Abschluß bevor. So kam es auch zu entsprechenden Gesprächen und Bewerbungen. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Mitmachen!-Seite und im Bau-Tagebuch.
Zusätzlich zu den langen Stunden der FF-Mitglieder am Veranstaltungswochenende (Samstag 8:00 bis 0:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 21:00, also 27 Stunden für jeden) waren natürlich auch noch zum Teil umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Beispielsweise für die Tombola am Samstag, die ein voller Erfolg wurde. Bereits um 15 Uhr mußte sie nach dem Ausverkauf der Lose und der Abholung der Gewinne beendet werden. Möglich wurde sie mit Hilfe der Sponsoren



Und was gab es für die Feuerwehrleute sonst zu tun? Diverse Male wurden Auskünfte erteilt ("Wie komme ich nach...?" "Wo fahren denn jetzt die Busse?" "Wo ist das Veranstaltungsbüro?" "Wo sind die nächsten Toiletten?"), mehrfach wurden hilfsbedürftige Personen unterstützt und Erste Hilfe geleistet, immer wieder wurden mit Sprechfunkgeräten ausgestattete Fuß-Streifen über die "Meile" geschickt. Und während der ganzen Veranstaltung blieb ein Teil der Fahrzeuge und Mannschaften einsatzbereit, mußten glücklicherweise aber nicht ausrücken.
Einen Bericht über das Fest findet man übrigens im Hamburger Abendblatt vom 03.05.2004.
Fotos: Jörn Rüffer, Jörg Eckloff
Text: Norbert Kölln