Alljährlich findet die Modellbauausstellung Modellbauwelt Hamburg statt, die größte norddeutsche Fachausstellung zu diesem Thema. Die folgenden Bilder zeigen winzige Ausschnitte aus dem Angebot, die sich mit der Feuerwehr und Hilfsorganisationen befassen.

Jedes Foto auf dieser Seite wird übrigens in einem neuen Fenster und in einem größeren Format angezeigt, wenn sie es anklicken!


14.-16.10.2005


Das erste Foto zeigt das Modell des Küstenwach-Bootes "Prinses Amalia" aus den Niederlanden, ausgestellt von der Modelboten Vereniging "Vaargroep Groningen".


Recht groß: Der Stand der Interessengemeinschaft Modellbau für DGzRS-Einheiten (DGzRS: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger).

Im Arsenal dieses Vereins findet sich z. B. ein im Maßstab 1:20 verkleinerter Nachbau vom Motorrettungsboot "Langeoog" (Bild oben), das wegen fehlender Baupläne nach Fotos entstand und den Zustand in den ersten Einsatzjahren zeigt. Das Vorbild wurde 1944 auf der Pahl-Werft in Hamburg Finkenwerder gebaut und war vom 1.3.1945 bis zum 22.7.1980 auf der Insel Langeoog stationiert. 150 PS brachten das 14 m lange und 4,55 m breite Boot auf eine Geschwindigkeit von 8,5 kn. Das Original ist heute Museumsschiff auf Langeoog. Das folgende 1:20-Modell zeigt das Severn-Class-Lifeboat "The Duke of Kent" der Relief-Fleet (Ersatz-Flotte) der Royal National Lifeboat Institution (RNLB) für eine Besatzung von 6 Personen. Sein "großer Bruder" ist 17 m lang und hat eine Breite von 5,5 m; motorisiert mit 1566 kW, was für 27 Knoten ausreicht; gebaut im Jahr 2005 auf der Werft Green Marine Ltd., Berthon Yard, Lymington.


Passend zum Thema Seenotrettung: Der Bausatz von Revell des Seenotrettungskreuzers "Hermann Marwede" in 1:72, gezeigt auf dem Stand vom Modellbau-Magazin ModellFan mit dem Hinweis auf einen Bericht in der Ausgabe 12/2005.


U. a. zu sehen bei der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Feuerwehr-Historiker: Ein Diorama mit einer leider alltäglichen Einsatzsituation: In einer engen Wohnstraße wurden PKWs ordnungswidrig abgestellt, da die Mindestdurchfahrbreite von 3 m nicht eingehalten wurde. So müssen diese Fahrzeuge erst mühsam und zeitraubend versetzt werden, bevor die Einsatzfahrzeuge ihr Ziel erreichen können - das kann in der Realität Menschenleben kosten!


Darstellungen der Arbeit des Technischen Hilfswerks auf dem Stand vom THW-Ortsverband Hamburg-Altona, neben vielen anderen Modellen: Auf langsam rotierenden Dioramen wurden das Übersetzen eines Mannschaftskraftwagens MKW 72 mit einer Behelfsfähre und die Sicherung eines Deiches gezeigt.


Beim Plastik-Modellbau-Club Lübeck können neben vielen anderen Stücken auch verschiedene SAR-Hubschrauber und ein Löschflugzeug bewundert werden.


Auch eine Art Einsatzfahrzeug: Das Auto der Ghostbusters bei der Interessengemeinschaft Plastik-Automodellbau.


Eines der neuen Pappmodelle von Jürgen Schütt: Der neue GRTW (Großrettungswagen) der Feuerwehr Hamburg.


Noch nicht in die Schauanlage der Spurweite N (1:160) der Modellbaufreunde Rostock integriert ist der winzige Polizei-Hubschrauber, der auf dem obigen Foto auf den Fingern seines Bastlers zu sehen ist. Der Hauptrotor wird durch einen Motor mit 1,2-Volt-Akku angetrieben. Bei doppelter Spannung soll er zum Abheben ansetzen - demnächst soll das durch eine geeignetere Übersetzung erreicht werden. Und dann sollen dünne Fäden das Modell an der vorgesehenen Stelle halten und eine Rotation des ganzen Modells verhindern. Oder ist das nur "Baster-Latein"?


Im Angebot der Firma BING: Z. B. diese Drehleiter mit Teddybär.


Das Miniatur Wunderland ist traditionell bei der Modellbauwelt Hamburg vertreten. Hier im Bild eine Schau-Anlage mit dem großartig erweiterten Faller-Car-System, das Feuerwehrfahrzeuge in Alarmfahrt zu einem Brand rasen lässt.


Der Modelleisenbahn-Club Wismar hat in sein Ausstellungsstück ebenfalls einen Feuerwehreinsatz integriert. Hier ist am dargestellten Bahnbetriebswerk Wismar was los.


Die Fotos vor und nach diesem Text zeigen Ausschnitte aus der Modellbahnanlage des Vereins für Berlin-Brandenburgische Stadtbahngeschichte Weinbergsweg. Ein Verkehrsunfall unter einer Eisenbahnbrücke und der Abflug eines Rennradfahrers in Richtung See ziehen die Blicke auf sich. Der bereitstehende Sanitätsdienst wird dort wohl etwas zu tun bekommen.


Beim Spielzeugmarkt gibt es für Jäger und Sammler immer interessante Modelle. Ein THW-Raupenfahrzeug oder Matchbox-Modelle aus der Serie "Models of Yesteryear" beispielsweise.


Ein flugfähiges Modell vom ADAC-Rettungshubschrauber mit dem Kennzeichen D-HDAC, Typ BK 117 beim Kieler Modellsportclub. Er hat eine Spannweite von 1,8 m und ist 12 kg schwer. Angetrieben wird er von einem Motor Yamada FZ 140.


"Alles aus Papier" - der Hinweis an diesem Diorama. Ob das wirklich stimmt?


Last, but not least: Eines der großformatigen Fahrzeuge, ein Flugfeld-Löschfahrzeug (FLF) auf Magirus-Deutz / Faun, dessen Vorbild auf dem Flughafen von München im Einsatz war.


19.-21.11.2004

Im Jahr 2004 präsentierten sich über 300 Vereine und Händler!


Dieser Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D gehört einem Mitglied des Luftsportverbandes DAeC. Der Hauptrotor hat einen Durchmesser von 1,5 m. Das Modell hat einen 2-Takt-Motor mit einem Hubraum von 10 Kubikzentimetern und wiegt 5,7 kg. Es basiert auf einem Bausatz: SkyFox VARIO-Helikopter.


Die hier gezeigten großformatigen Modelle von Mitgliedern des TMC Kiel (Eigenbau MB-DL auf Tamiya-Basis, 1:14), des MTC Bad Oeynhausen (alle voll funktionsfähig und ferngesteuert: Eigenbau - MAN-TeleskopMast, Eigenbau - MB/Schlingmann LF 16/12 in 1 : 14,5 sowie Eigenbau-Sprinter RTW und Vito NEF [Spielzeugkarosserie] in 1 : 15) und des TMT Hannover (DC-M-Klasse, HLF Actros, ELW MB 406) waren auf einem Stand des TMC Hamburg zu sehen.

Die Blaulichter des obigen Modells haben intern mehrere Lichtquellen, die abwechselnd aufleuchten, und so ein Drehen der Lampen simulieren.


Diese Fotos zeigen den Transport der "Theodor Heuss" in das Deutsche Museum München im Jahr 1987 im Maßstab 1:25 bzw. ein Diorama mit einem DGzRS Rettungschuppen mit Ablaufbahn / Slipanlage um 1900 im Maßstab 1:87. Beides war bei der Interessengemeinschaft Modellbau für DGzRS-Einheiten zu sehen (DGzRS: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger).


Ein Dampf-betriebenes Frontlenkerfahrzeug, Vorbild von Christie (USA) im Maßstab 1:43. Gefunden beim MC Kettenschaden, Hamburg (mc.kettenschaden@freenet.de).


Ein Diorama in 1:87 der Modellbaugruppe des THW, Ortsverband Hamburg-Altona (modellbaugruppe@thw-hamburg-altona.de). Das Ganze befindet sich in einem Glaskasten, deshalb die nicht sonderlich gute Bildqualität.


Ein großformatiges Kunststoffmodell eines allradgetriebenen Magirus-Deutz Jupiter eines Mitglieds der Reservistenkameradschaft Braunschweig.


Das ehemalige "Unfallboot" der Feuerwehr Hamburg, ausgestellt beim SMC Ahrensburg.


Beim Modellbauclub Geesthacht zu bewundern: Das "Fire-Boat I" der Strathclyde Fire-Brigade und diverse Pappmodelle, darunter das des Seenotrettungskreuzers der DGzRS "John T. Essberger".


Ein Nachbau eines Feuerlöschbootes der 23 m-Klasse der ehemaligen DDR im Maßstab 1:20 fand sich beim Schiffsmodellbau-Club Hamburg e. V.. Das Modell von Bernd Zawadzinski bringt es auf eine Länge von 1162 mm und eine von Breite 238 mm. Das FLB 23-1 wurde übrigens einige Jahre von der JF Hamburg benutzt und wird jetzt auf dem Neckar von der Freiwilligen Feuerwehr Hassmersheim eingesetzt.


Diese Bilder zeigen 2 an der Feuerwache Neustadt der Feuerwehr Dresden stationierte Fahrzeuge: Ein Wechselladerfahrzeug (Mercedes-Benz / Hüffermann) mit Kran (Fassi, Italien) und Abrollbehälter Technische Hilfeleistung (AB-TH; Nielsen, Dänemark), sowie ein Rüstwagen-Schiene (RW-S; Vorbild ist Eigentum der Dresdner Verkehrsbetriebe). Beide sind Bestandteil eines Dioramas der IG Feuerwehrhistorik der BF Dresden.


Szenen vom Modellbau-Club der Feuerwehr Wuppertal: Die Situation nach einem Verkehrsunfall und eine Vorführung auf dem Flughafen Frankfurt mit Beteiligung der zivilen Flughafenfeuerwehr und der des US-amerikanischen Militärflughafens.

4 Bilder von Modellen der Modellbauer der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg:

Diorama mit der Darstellung eines Brandes in einem Reihenhaus (das Feuer wird mittels Rauchgenerator und flackernden Lichteffekten dargestellt) von Sven Bobrowski und ein Pappmodell eines HLF der BF Hamburg auf Mercedes-Benz 1224 AF / FGL, nachgebaut im Maßstab 1:16.


Weitere Dioramen von Sven Bobrowski: Die kirchliche Hochzeit eines Kameraden und der Einsatz bei einem Unfall an einem Bahnübergang.


Das Modell des alten GRTW der Feuerwehr Hamburg aus Pappe konnten Besucher des Standes von Hans Jürgen Schütt (Uetersen) bewundern.


US-Fahrzeuge waren bei der Interessengemeinschaft Plastik-Automodellbau zu sehen. Im Vordergrund beispielsweise eine Drehleiter vom Norfolk Fire Department.


Selbst auf einer Modellbahnanlage im kleinsten Maßstab fand sich noch ein Feuerwehrmotiv: Ein brennendes Haus mit Einsatzfahrzeugen. Auch hier kamen Rauch und Brandflackern zum Einsatz. Ein Ausstellungsstück vom Freundeskreis Spur Z Hamburg.

Für Anlagen der nächstgrößeren Spurweite: Ein Feuerlöschboot im Maßstab 1:160 (Spur N, auch in HO erhältlich) von Artitec.


Die Magdeburger Eisenbahnfreunde zeigten auf ihrer Modellbahnanlage eine Kolonne von Feuerwehrfahrzeugen im stockenden Verkehr sowie einen Wasserrettungseinsatz von Feuerwehr, Volkspolizei und der SMH (schnelle medizinische Hilfe).


Davon träumt so manch einer: Das Finanzamt brennt! Modell in 1:87 (HO) von Vollmer.


Geben Sie dieser Seite eine Schulnote (1: sehr gut ... 6: sehr schlecht):